Über uns

Der „Ethikverein e.V. – Ethik in der Psychotherapie“ wurde 2004 gegründet. Die Gründungsmitglieder arbeiten bereits seit 1998 im Rahmen einer Projektgruppe zusammen.
Wir sind ein gemeinnütziger Verein und haben uns die Etablierung und Einhaltung von Ethikstandards in der Psychotherapie zum Ziel gesetzt. Dieses Ziel verfolgen wir mit einem kostenlosen und unabhängigen Beratungsangebot und Fortbildungsveranstaltungen. Unser Beratungsangebot richtet sich an PatientInnen, Ihre Angehörigen, AusbildungskandidatInnen, KollegInnen und Institutionen sowohl für Erwachsene, Kinder und Jugendliche, im ambulanten und stationären Bereich, Beratungsstellen und psychosozialen Einrichtungen.
Wir sind ein Team aus ÄrztInnen und Psychologischen PsychotherapeutInnen und Kinder- und Jugendlichen-PsychotherapeutInnen. Wir arbeiten methoden- und verfahrenübergreifend. Zur internen Qualitätssicherung führen wir regelmäßige interne Inter- und Supervisionen durch.
Unsere Arbeit wird wissenschaftlich von den Universitäten Jena und Münster begleitet und von erfahrenen JuristInnen unterstützt.

Der Vorstand

Dr. med. Andrea Schleu 
Vorsitzende

Dr. phil. Jürgen Thorwart
Stellvertretender Vorsitzender

Reiner Kusmann
Schatzmeister

Dipl.-Psych. Christiane Greiner
Beisitzerin

Dr. med. Veronika Hillebrand
Ehrenvorsitzende

 

Die Beraterinnen und Berater

Andrea Eckert
Psychologische Psychotherapeutin, Psychoanalyse, Gruppenanalyse, Supervision, EMDR-Therapeutin

Katharina Fitte
Diplom-Pädagogin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (analytische und tiefenpsychologische Psychotherapie)

Dr. phil. Anne Guter
Analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
BVVP

Dipl. psych. Christiane Greiner
Psychoanalyse, DGPT, DPG, MAP

Petra Herwig
Psychologische Psychotherapeutin, Gruppenpsychoanalytikerin

Beate Kleist
Psychologische Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin, Verhaltenstherapeutin
DGPT

Dr. med. Christiane von Metzler
Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychoanalyse

Dr. med. Waltraud Nagell
Psychotherapie, Psychoanalyse, DPG / DGPT / IPV
Einzel- und Gruppentherapie
Fachärztin für Innere Medizin, Gastroenterologie 

Dr. med. Christiane Oechsner-Bauer
Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, DGPT

Dr. med. Eva Pouget
Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin

Dr. med. Andrea Schleu
Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin
Psychoanalyse, EMDR / DGPT / IPD / DeGPT / EMDRIA
Fachärztin für Innere Medizin

Dr. med. Elisabeth Schmid
Fachärztin für Neurologie und Psychotherapie, Psychoanalyse, DGPT, DGAP

Dr. med. Gisela Storkebaum
Fachärztin für Psychiatrie & Psychotherapie
Fachärztin für psychosomatische Medizin & Psychotherapie

Dr. phil. Jürgen Thorwart
Psychologischer Psychotherapeut
Psychoanalytiker, DGPT

Eva Trübel
FÄ f. Allgemeinmedizin, Psychotherapie, Psychoanalyse

Wissenschaftlicher Beirat

Prof. Dr. Judith Daniels
University of Gronningen

Prof. Dr. Harald Freyberger ✞
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Prof. Freyberger ist am 06.12.2018 verstorben. Wir danken ihm für seine Unterstützung unserer Arbeit und sein Engagement für das gemeinsame Anliegen.

Prof. Dr. iur. Thomas Gutmann
Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Prof. Dr. phil. Heiner Keupp
Universität München

Prof. Dr. iur. Christian Laue
Universität Heidelberg

Prof. Dr. Bernhard Strauß
Friedrich-Schiller-Universität Jena

Unsere Tagungen

Mit unseren Tagungen leisten wir einen Beitrag zur kollegialen und professionellen Fehlerkultur. Wir bieten damit ein offenes Forum für Austausch und Diskussion zum Thema „Grenzverletzungen in psychotherapeutischen Behandlungen“.

Die Tagung Was können wir aus Fehlern und Grenzverletzungen in der Psychotherapie lernen?“ (PDF) fand am 8. November 2014 in München statt und beschäftigte sich mit Folgetherapie, dem Umgang mit Machtmissbrauch in Institutionen und Grenzverletzungen in Aus- und Weiterbildung.

Presseerklärung und Veröffentlichungen zu diesem Thema:

Lesen Sie hier die Presseerklärung.

Veröffentlichung in: Deutsches Ärtzeblatt (01/2015) (1)

Veröffentlichung in: Deutsches Ärtzeblatt (01/2015) (2)

Veröffentlichung in: Bayerisches Ärtzeblatt (02/2015)

Unter dem Titel Jenseits von Sprachlosigkeit, Verurteilung und Ausstoßung“ (PDF) haben wir die Dynamik zwischen Opfern und Tätern und ihrer Umwelt mit Vorträgen von Frau Vera Kattermann und Diana Pflichthofer am 11. November 2017 in Frankfurt näher ausgeleuchtet.

Presseerklärung und Veröffentlichungen zu diesem Thema:

Lesen Sie hier die Presseerklärung.

Veröffentlichung in: Deutsches Ärtzeblatt (02/2018)

Veröffentlichung in: Deutsches Ärtzeblatt (01/2018)

Am 3. November 2018 fand in Frankfurt unter dem Titel: “Wege aus Grenzverletzungen – Informations- und Erfahrungsaustausch für Vertrauensleute und Mitglieder von Ethik- und Schiedskommissionen“ (PDF) die 3. Tagung des Ethikvereins statt. In einem offenen Diskurs wurden die unterschiedlichen Perspektiven von Opfern, Beschuldigten, Ausbildungskandidaten, Instituten, Verbänden und Vertrauenspersonen, Schiedskommissionen und Bystandern tiefer ausgeleuchtet. Mit einem interaktiven Tagungskonzept wurden neue Möglichkeiten zum Umgang mit Grenzverletzungen entwickelt.

Die Ergebnisse der Tagung werden von den Teilnehmern als auch im Ethikverein weiter diskutiert und im kommenden Jahr veröffentlicht.

Die Konzeption der Tagung wurde freundlicherweise von „initio“ (www.organisationsberatung.net) begleitet.
Die Tagung anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Ethikvereins fand am 14. September 2019 in Berlin in der International Psychoanalytic University Berlin statt unter dem Thema „Patientenbeschwerden – was  wir aus ihnen lernen können“ statt. Die Referate von Prof. Yvonne Nestoriuc, Dr. Thomas Charlier, Detlev Achhammer, Richter a.D., Prof. Bernhard Strauss, Prof. Eckhard Frick, Dr. Dietrich Munz und Dr. Andrea Schleu zur Fehlerkultur, Risiken und Nebenwirkungen, Patientenaufklärung, Beratungsarbeit, juristischen Folgen, Verstrickungen in Behandlungen und dem Missbrauch von Vertrauen in Behandlungen wurden unter der Moderation von Dr. Jürgen Thorwart mit dem Publikum in offener kollegialer Atmosphäre diskutiert (PDF).
Veröffentlichung im Deutschen Ärzteblatt (PDF).

Am 7. November 2020 fand die Tagung zur Thematik: „Institutioneller Umgang mit Grenzverletzungen. Aufarbeitung und Prävention“ als Online-Konferenz statt. Mit den Referenten Prof. Jens Brachmann, Rostock und Dr. Werner Tschan aus der Schweiz wurden die institutionellen Charakteristika beleuchtet, die für die Betroffenen oftmals einem Kampf gegen Windmühlen gleichen. Patient*innen begegnen bei Beschwerdeversuchen undurchdringlichem Schweigen und Unglauben, Bagatellisieren und Verleugnung, Desinformation und Entmutigung, Vertuschung und Schuldzuweisungen, Einschüchterung, Beschämung und Nicht-Reaktion. Sie begegnen der Verteidigungslinie und dem Selbsterhaltungstrieb der angefragten Institution. Dabei zählt die Glaubwürdigkeit der Institution scheinbar viel mehr als die der Patient*in. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Missbrauchsvorfälle im pädagogischen Bereich, hier insbesondere an der Odenwaldschule, führte zu der Frage, welche Ansätze für den Bereich der Psychotherapie hilfreich sein könnten. Diese Frage wurde mit dem Referat mit Werner Tschan sowie in Breakout-Sessions vertieft nachgegangen (Flyer PDF).

Bilder zu den Tagungen

Interdisziplinäre Workshops

Am 31. Januar 2020 fand in Frankfurt ein interdisziplinärer Workshop zum Thema „Sexueller Missbrauch in der Psychotherapie“ statt. Auf Einladung von Prof. Thomas Gutmann und dem Ethikverein e.V. trafen sich AutorInnen der einschlägigen strafrechtlichen Kommentierungen, Vorsitzende von Schiedskommissionen, RechtsanwältInnen, PsychotherapeutInnen und ÄrztInnen zu einem Erfahrungsaustausch über die aktuellen Entwicklungen seit Einführung des §174c im Jahr 1998 und der nachfolgenden BGH-Rechtsprechung 2009.

Der 2. Interdisziplinäre Workshop zum Thema „Sexueller Missbrauch in der Psychotherapie“ fand am 2. Oktober 2020 online statt. Der Erfahrungsaustausch sensibilisiert die Jurist*innen für die besondere Problematik in der Psychotherapie und die psychotherapeutischen Kolleg*innen für die rechtlichen Prüfschritte im Rahmen von straf- und berufsrechtlichen Schritten.

Ein 3. Interdisziplinärer Workshop zum Thema „Sexueller Missbrauch in der Psychotherapie“ wurde am 29. Januar 2021 online durchgeführt. Die Thematik der individuellen und institutionellen Abwehrbemühungen wurde anhand der ausgewerteten Beratungsdaten und -verläufe dargestellt und breit und an verschiedenen Beispielen von Schwierigkeiten (Einstellung von Verfahren, Beschwerde gegen Einstellungsverfügung, Verfahrensrügen wegen Verfahrensverzögerungen, Klageerzwingungsverfahren, Disziplinarverfahren) in den aktuellen Strafverfahren diskutiert.

Der 4. Interdisziplinärer Workshop zum Thema „Sexueller Missbrauch in der Psychotherapie“ am 25. Juni 2021 hat drei Schwerpunkte aufgegriffen. Zum einen haben verschiedene Teilnehmer des Workshops beobachtet, dass bundesweit Staatsanwaltschaften und auch Generalstaatsanwaltschaften Verfahren wegen sexuellem Missbrauch in der in Psychotherapie und Beratung einstellen, sogar ohne Ermittlungen aufzunehmen. Hierzu wird eine gemeinsame Veröffentlichung der Beteiligten vereinbart. Weiter wurde das Feld pseudo-therapeutischer Angebote kritisch beleuchtet und festgestellt, dass Patientinnen und Patienten in diesem Rahmen gravierend geschädigt werden und im Vorfeld ihre Gefährdung nicht wahrnehmen können. Psychotherapeutische Standards müssen auch hier offensiver vertreten werden. Die Problematik von Kündigungen/Gestaltung von Arbeitszeugnissen nach sexuellem Missbrauch in der psychotherapeutischen Behandlung wird unter arbeitsrechtlichen Gesichtspunkten erörtert.

Berichte

Bericht zur Tagung Umgang mit Transsexualität am 11.6.2021 (online) (Flyer PDF)

Dr. sc. hum. Lily Gramatikov, Dipl. Psych., Psychoanalytikerin, Lehranalytikerin (DGPT), Heidelberg

Frau Gramatikov hat als Psychotherapeutin und Gutachterin bisher ca. 100 Personen gesehen und begleitet bei der Frage einer Geschlechtsumwandlung. Es sei wichtig, zwischen Transsexualität und Transgender zu unterscheiden. Transsexualität versteht sie als fundamentales Gefühl und eindeutiges inneres Wissen der Zugehörigkeit zu einem anderen als dem Geburtsgeschlecht; dieses Wissen ist nicht Ergebnis einer Wahl, sondern wird von den Betroffenen als Gewissheit erlebt. Transgender (queer, drag) bezeichnet dagegen eine eher fluide und situationsabhängige Selbstdefinition. Die geplante Abschaffung der einjährigen Alltagserprobung mit psychotherapeutischer Begleitung vor der somatischen Angleichungsbehandlung sieht sie kritisch. Der hohe innere Druck, unter dem die Betroffenen stehen, könne leicht zu einem überstürzten Vollzug der Transition führen.

Dr. phil. Jochen Kramer, Dipl. Psych., Vorstandsmitglied VLSP*-Verband, Stuttgart

Herr Kramer betont den hohen Wert der Autonomie des Subjekts. Der „Alltagstest“ könne eher das Erleben von Psychopathologisierung und den Zwang, in der Psychotherapie etwas beweisen zu müssen, mit sich bringen. Aus seiner Sicht wäre ein Netzwerk von Hilfen nötig, damit jede*r trotz Normierungsdruck in einem breiten Kontinuum die passende Lebensform finden kann. Dies braucht innere Ressourcen, die im Sinne der Selbst-Ermächtigung gestärkt werden sollten.

Dr. phil. Adelheid Staufenberg, KJ-Psychotherapeutin, Leitung des Ausbildungsausschusses am Anna-Freud-Institut, Frankfurt

Frau Staufenberg sieht die Adoleszenz als „zweite Chance“ der Entwicklung. Der sexuelle Körper zwinge zur Anerkennung des „realen Körpers“, frühere Allmachtsphantasien werden konterkariert. Die autonome körperliche Entwicklung werde als narzisstische Kränkung erlebt und könne Auslöser für Entwicklungskrisen sein. Hier sei es besonders wichtig, Lösungen offen zu halten und nicht der Gefahr einer konkretistischen Sichtweise (Sophinette Becker) zu erliegen, indem vorschnell nach somatischen Lösungen der Entwicklungskrise gesucht werde.

Dr. med. Thomas Lempp, Chefarzt des Clementine Kinderhospitals (Kinder – und Jugendpsychiatrie), Frankfurt

Herr Lempp bezieht sich auf die ethischen Grundsätze von Beauchamp & Childress als handlungsleitend – Prinzip der Autonomie, der Fürsorge, der Nicht-Schädigung und der Gleichheit und Gerechtigkeit. Nicht jede Genderdysphorie im Kindesalter führe zu einer transsexuellen Entwicklung im Erwachsenenalter (nur ca. 12-39%). Er plädiert für die „Akzeptanz des Augenblicks“, zusammen mit Offenheit für künftige Entwicklungen. Shared decision making müsse Betroffene, Eltern und Ärzte einbeziehen. Die Alltagserprobung vor geschlechtsangleichenden Eingriffen hält er für unabdingbar.

Prof. Dr. iur. Thomas Gutmann, rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Münster

Das Grundrecht auf Selbstbestimmung der empfundenen geschlechtlichen Identität und deren Anerkennung ist absolut gesetzt. Die Anerkennung der Personenstandsänderung ist rechtlich niedrigschwellig und setzt keine angleichenden medizinischen Maßnahmen voraus. Sobald sie rechtlich einwilligungsfähig sind, haben auch Kinder und Jugendliche dieses Grundrecht. Die Tendenz geht zunehmend zum alleinigen Bestimmungsrecht des Jugendlichen. Der ärztliche Standard verlangt in diesen komplexen Fällen ein gründliches, individuell abgewogenes Vorgehen mit hoher Ambivalenztoleranz in einem gestuften Prozess. „Zwangs-Psychotherapie“ sei rechtlich sehr fragwürdig.

Dr. med. Alexander Korte, ltd. Oberarzt an der Poliklinik der LMU für Kinder- und Jugendpsychiatrie

Vor allem bei Mädchen sei seit 2008 ein enormer Anstieg der Prävalenz von „rapid onset gender dsyphoria“ zu beobachten. Herr Korte vermutet hier auch Einflüsse des Zeitgeistes (Unzufriedenheit mit der weiblichen Rolle) und sieht Verbindung zur identitären Bewegung und xenophoben Tendenzen der Gesellschaft als Ausdruck einer „Fetischisierung von Identität“. Langzeitkatamnesen zeigten, dass die Persistenz von Genderdysphorie im Lauf der Adoleszenz gering sei, oft gebe es homosexuelle Entwicklungen. Pubertätsblocker sind nicht evidenzbasiert und haben experimentellen Charakter, der damit verbundene Libidoverlust blockiere die innere Entwicklung. Er plädiert dafür, in der Pubertät keine geschlechtsangleichenden Maßnahmen durchzuführen.

Diskussion:

  1. Wie kann man therapeutisch mit jemand arbeiten, dem es nur um Bescheinigung für medizinische Weiterbehandlung geht? Man sollte versuchen, eine hilfreiche Beziehung zu etablieren, die einen Reflexionsprozess ermöglicht.
  2. gibt es „kritische Zeitpunkte“ bei Beratung und Transition? Ja, Schuleintritt und Pubertätsbeginn
  3. Pubertätsblocker pro und contra: sehr schwierig, Entscheidungen sollten auf der Mikro-Ebene getroffen werden – letztlich profitieren nur dauerhaft transsexuelle Personen, jedoch lässt sich dies nicht sicher vorhersagen.
  4. dissoziative Identitätsstörungen parallel zur transsexuellen Entwicklung? eindeutige Weichenstellungen sollten vermieden werden.
  5. warum nimmt GD besonders bei Mädchen so stark zu? Nachahmphänomene bei früher tabuisierten Themen? GD als neue Form der „Essstörung“ – Mädchen sind in der Pubertät das vulnerablere Geschlecht? Vielleicht positiv- die Menschen trauen sich mehr als früher? Empfundene Einengung durch die weibliche Rolle? Vermehrte Auseinandersetzung mit eigenen homosexuellen Seiten? Eindeutige, abgesicherte Antworten gibt es nicht.
  6. gibt es Zahlen zu „Bereuern“ nach Transition? Gemäß Herr Korte ca. 1 % und vermutlich eine Dunkelziffer, nach Herrn Kramer eine große Bandbreite, kein Entweder-Oder.
  7. welche Erkenntnisse gibt es zu Suizidraten? Dünne Studienlage, auch nach Transition noch erhöhte Suizidraten. Ergebnis selten „ideal“, Trauerarbeit ist nötig, es geht um das Erleben einer verbesserten inneren Kongruenz.

Unsere Kooperationspartner

Wir kooperieren u.a. regelmäßig mit:

  • dem „Aktionsbündnis Patientensicherheit“,
  • dem „Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten e.V.“ (bvvp),
  • dem „C. G. Jung-Institut München e.V.“,
  • dem „C.G. Jung Institut Nürnberg e.V.“,
  • dem CIP-Akademie Centrum für Integrative Psychotherapie CIP GmbH,
  • „DIE ARCHE Suizidprävention und Hilfe in Lebenskrisen e.V.“,
  • Theodor Flieder Stiftung
  • dem „Frauennotruf München“,
  • dem „TraumaHilfeZentrum München e.V.“ (THZM),
  • der „MAP – Münchner Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse e.V.“,
  • dem „TraumaHilfeZentrum Nürnberg (THZ Nürnberg),
  • dem „Arbeitsstab des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs“ (UBSKM),
  • dem „Verbändetreffen gegen Grenzverletzungen und sexuellen Missbrauch in der Psychotherapie und psychosozialer Beratung“ (Im Verbändetreffen tauschen sich regelmäßig alle wichtigen Berufs- und Fachverbände aus dem Bereich Psychotherapie und Beratung aus. Im Jahr 1998 gestaltete das Verbändetreffen den § 174 c StGB, der den sexuellen Missbrauch in der Therapie unter Strafe stellt, entscheidend mit.)
  • dem „Institut für Psychodynamische Psychotherapie Nürnberg e.V.“

Unsere Förderer

Wir danken unseren Förderern für die finanzielle Unterstützung. Ohne diese wären wir nicht in der Lage unsere Beratungen kostenfrei anzubieten.
Förderung erhalten wir von der „Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur“  und dem „BKK Landesverband Bayern”, der Köhler Stiftung und der Angela Havers-Stiftung sowie startsocial.
Sie können den Ethikverein auch mit ihrer Mitgliedschaft und dem Mitgliedsbeitrag  oder einer einmaligen Spende unterstützen.